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Studienauftrag engere Wahl Die Stadt Altstätten, deren hohe historische und städtebauliche Qualität und Beliebtheit zu Recht betont werden, soll nun durch eine städtebauliche Erweiterung auf dem Areal vom Rathaus und Freihof für Verwaltung, Gewerbe und Wohnen in ihrer Attraktivität gesteigert werden. Die Altstadt von Altstätten ist als homogener Stadtkern mit einer zentralen, Ost-, Westorientierten Hauptader, der Marktgasse, ausgebildet. Der Stadtzugang im Westen wird heute durch das Einkaufszentrum der Migros gekennzeichnet. Zur Unterstützung der Attraktivität und Wirtschaftlichkeit ist ein Gegenpol am anderen Ende, dem Stadtzugang von Osten, höchst wünschenswert, um die Verbindung zwischen der Altstadt und dem neuen Zentrum auch optisch zu erleichtern. Die ursprüngliche Führung der Churerstrasse entlang der Kirchenmauer wird aufgehoben, geringfügig stadtauswärts verlegt und östlich am Balmerhaus vorbei auf den neuen Kreisel geführt, welcher vor das Bankgebäude der UBS zu liegen kommt. Wichtige Elemente der Altstadt sind die Laubengänge der Marktgasse sowie der Rathausplatz. Das Projekt macht sich die Weiterführung dieser Elemente zur Aufgabe. Der gesamte, vorgegebene Planungsperimeter wird durch die Verkehrsführung in vier Teilgebiete gegliedert: Rathausplatz, Freihofareal, Balmerhaus und Vorstadtareal- Ost. Unser Konzept beabsichtigt, diese "Inselsituation" zu umgehen. indem wir diese zwei Strassen zu einer einzigen verschmelzen: die Churerstrasse wird nach Osten versetzt und der dadurch entstandene Freiraum wird für die Stadterweiterung genutzt. Bauherrschaft: Gemeinde Altstätten SG Spezialisten: Stefan Meier, Wüest & Partner AG Balz Cavelti, Ingenieurbüro Heierli AG Dr. Marion Wohlleben, Denkmalpflegerin Raphael Gloor, Zschokke + Gloor Landschaftsarchitekten Projektteam: Würmli, Fabian Schmid, Jürg Komlosi, Rita Knop, Anna Baumann, Daniel |
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